VLSI-Prozessorentwurf

Aus Informationssystemtechnik an der TU Dresden
Zur Navigation springen Zur Suche springen

Ablauf

Es gibt einmal pro Woche eine Vorlesung. Weiterhin werden zu Anfang des Semesters 6 Übungen abgehalten. Für die Übungen ist eine Anmeldung erforderlich, dann werden die Studenten in 2-3 Gruppen aufgeteilt. Sind die Übungen abgeschlossen, werden die Spezifikationen für das Projekt bekanntgegeben, und die Übungstermine werden als Konsultationsmöglichkeiten weitergeführt.

Das Projekt soll im Normalfall in Teams zu zwei Studenten bearbeitet werden, man kann es aber wohl auch einzeln machen. Auch der Bearbeitungszeitraum scheint sehr variabel zu sein, so könnte man z.B. im Wintersemester Vorlesung und Übung besuchen und das Projekt in den Semesterferien oder im Sommersemester bearbeiten.

Überschneidungen

Die Veranstaltung besitzt gewisse Überschneidungen mit dem Komplexpraktikum Prozessorentwurf der Fakultät Informatik.

  • im KP Prozessorentwurf wird aufbauend auf einem FPGA z.B. ein RISC-Prozessor entworfen, in VHDL implementiert und mit selbstgeschriebenen Programmen getestet.
  • im VLSI-Prozessorentwurf wird - unter Nutzung von Industrie-Standardtools - der Weg von der Spezifikation über HDL-Beschriebung und Netzlisten bis zur Anordnung der Standardzellen auf dem Silizium gegangen. Dabei spielen z.B. Signallaufzeiten, aber auch die Stromversorgung eine Rolle.

Im Modul Entwurfsautomatisierung werden die Algorithmen untersucht, auf denen die hier genutzten Programme aufbauen.

Fragen an das Prüfungsamt: lässt sich diese Veranstaltung auch für das Forschungspraktikum einsetzen?